sind tief in der Ikonographie der Pornographie verankert. Der Anblick der Schönen, mit Sperma glasiert, ist einerseits, genau wie jeder andere Cumshot, der Bild gewordene Abschluss, der Punkt am Ende des sexuellen Satzes, zumindest aus männlicher Sicht. So gesehen ist der Facial, ein Ausrufezeichen, ein „Ich habe Dich gefickt!“ Entsprechend unterschiedlich ist die Einschätzung des Facial, mache sehen darin einen Akt weiblicher Unterdrückung, eine Erniedrigung durch den Mann, während andere das Sperma als freudvollen Beleg des Sexes oder als eine, gewissermaßen rituelle, Gabe empfinden. Glaubt man dem Sexologen Peter Sándor Gardos haben Männer die von Cumshots erregt werden eine positivere Einstellung gegenüber Frauen als andere. Ein netter Nebeneffekt der Gesichtsbesamung (ein selten abstruses Wort der deutschen Sprache) sind die im Sperma enthaltenen Spermine, Proteine, Lipide und Aminosäuren die allesamt für eine glatte, zarte Pfirsichhaut sorgen. Genau wie die andern Facials, die teuren in der Wellnessfarm.
Sich ins Gesicht spritzen zu lassen ist ein durchaus pornographischer Akt, irgendwie pervers, versaut. Und genau darin liegt natürlich ein verbotenes Vergnügen, der Kick für 15 Minuten selber ein Pornostar zu sein.
„Alexa Nova is on location to shoot the next installement of her reality horror video blog. She has chosen to investigate the story of Tommy Samhain and his band of sadistic surgeons. Although never apprehended, Tommy and his crew were known for carrying out acts of sexual deviance.“
„Lyra Lockhart is trying to teach an anger management course to a bunch of loud, mischievous men who aren’t listening to a word she’s saying. She rings her bell to get their attention and they just take the bell from her. She stands up and tells them that they need some self control and so they slowly approach her and start grabbing at her body.“